SOLA der Wölflinge in Feldkirch – „4 Elemente“

Um eine Woche versetzt als gewohnt startete das Sola direkt nach der Gymnaestrada dafür alle Wölflinge. Das ersehnte Lager dauerte vom 18. – 21. Juli und fand Nofels Feldkirch statt.

Das Lager startete am Donnerstagvormittag im Heim von Nofels, wo eigentlich nur das Gepäck abgegeben und dann gleich weiter zum Wildtierpark gefahren wurde, um uns sogleich auf das Lagerthema einstimmen zu können. Mit dem Wildtierpark wurde das Element der Erde in Verbindung gebracht. Oben angekommen ließen die Kinder ihrer Fantasie freien Lauf und zauberten die ausgefallensten Waldmandalas auf den Boden. Verwendet wurde all dies was in der Umgebung gefunden wurde. Die Anstrengung der ollen Denkrübe forderte ihren Zoll und so war die Jause schon abzusehen. Gestärkt und mit vollem Bauch konnte das Programm nun weitergehen. Neben Steinhühner und Rotwild wurde allerlei der hiesigen Fauna und Flora bestaunt und sogleich die fehlenden Felder im Fragebogen ergänzt. Nach der Streicheleinheit der frechen Ziegen hieß es schon wieder Abmarsch Richtung Heim. Im Heim angekommen wurde die Schaffenskunst der Jungs erneut unter Beweis gestellt, als sie ihre Lagertshirts bemalten und Salzteig Figuren formten. Der Aufbau des Schlafplatzes ging dann ganz fix und das Abendprogramm wurde typisch aller Pfadi mit singen am Lagerfeuer vollbracht.

Der zweite Tag stand ganz unter dem Element Wasser, auch wenn das Element der Ruhe bei den Wölflingen um halb sechs Uhr morgens noch nicht ganz angekommen war 😉. Vormittags gab es eine große Variation verschiedenster Wasserspiele, die jede auf ihre Weise einzigartig waren. So gab es das bei jeder Station auf alle Fälle eine Abkühlung, die an diesem heißen Sommertag guttat. Nach dem Mittagessen packten alle ihre sieben Sachen und wir maschierten Richtung Waldbad Feldkirch. Es dauerte nicht lange und die Jungs nahmen die Rutschen voll unter beschlag und rutschten was das Zeug hielt. Nicht nur das, sondern auch dem Strudelbecken wurde auf den Zahn gefühlt. Zu guter Letzt wurde Dave als super Sprungrampe verwendet, um möglichst einen großen Platscher ins Wasser machen zu können. Die Abkühlung war also gewiss. Das Abendprogramm glich dem vorigen Tag zum erfreuen der Jungs da diese nach solch einen Tag schon sehr geschlaucht waren.

Der dritte Tag brach an und Element Feuer stand im Fokus. Da das Element des Feuers auch für das Schaffen der eigenen Welt und seiner Umgebung steht, passte das Stadtspiel an diesem Tag perfekt zum Feuer. Nach einer kleinen Schuh- und Blasenkrise konnten wir nur eine Stunde verspätet das Stadtspiel in der Innenstadt Feldkirch beginnen. Die Aufgaben reichten von beschaffe dir eine schöne Blume bis hin zu der Benennung der vier Türme in Feldkirch. Das Mittagessen wurde gemeinsam verspeist mit einem leckeren Eis als Abschluss der Mittagspause. Die Teams bemühten sich alle sehr so viele Aufgaben wie möglich zu schaffen umso im Lagerinternen Ranking weiter nach oben zu rutschen. Der krönende Abschluss des Tages bildete die Versprechens Feier, bei der man den Versprechlingen nach dem Ablegen des Versprechens die Freude ins Gesicht geschrieben sah.

Vierter und somit letzter Tag widmete sich dem Element Luft, da es morgens noch sehr nach Regen deutete lag unser Augenmerk auf die indoor Aktivität, dem Modellflugzeugbau. Nach kleben, binden, schneiden und natürlich auch bemalen flogen die ersten Bruchpiloten schon durch die Luft. Der Aufwind der Flugzeuge muss die Wolken zu teilen vertrieben haben, denn die Sonne blinzelte durch die nun doch sehr löchrige Wolkendecke und so wurde kurzerhand eine große Wasserschlacht gestartet. Die Wolken ließen sich den Spaß dann doch nicht entgehen und ließen die Schlacht mit einem Platzregen als Unentschieden enden, halt alle nass. Und somit endete das Lager der Wölflinge auch schon wieder und alle wurden von ihren Eltern abgeholt.

Ich freue mich schon auf das nächste Pfadijahr mit euch und auf viele tolle Lagertage

So gut ich kann,

Willi Ribitsch

vorne: Fabian, Jonas, Niklas,
Benedikt, Domenik, Bartholomäus, Valentin, Lorénz, Jonas, Dominik, Tairon
hinten: Fraser, Constantin,
Yannis, Julian, Jonas, Oliver, Florian, Julian, Matteo, Niklas
Tairon vor seinem vollendeten Waldmandala
Bartholomäus mit der leckeren Jause

                       

Teamarbeit beim Brunnenspiel:
Julian, Tairon, Fabian und Domenik