Sommerlager der RaRo Dänemark 03. - 10. August 2018

Wo fangama denn am besta ah zum verzella? Für an Afang wär as gar nid so schleacht, wenn ma am Afang afangan. Also fangama ah:

Agfanga heats damit, dass ma üs am Fritag 3. August im Pfadiheim troffa heand zum üsre Büssle ilada. Des isch alles ganz zackig ganga, weil ma alle flotte Bienchen sind und scho isch dia 13 stündige Fahrt Richtung Kolding in Dänemark losganga.

No bei Tageslicht simma losdüst und bei Sunnaufgang simma scho über da dütscha Grenz in Dänemark gsi. Nieamand heat üs gseaha, nieamand heat üs ghört – ussa da Willi, dean heat ma dia ganz Nacht ghört ;). Denn anstatt fliegen, nahmen wir die A7, mit 25 Boustella. Endlich ako am 7 Morga heat üs d Carla, dia scho a Johr döt doba gwohnt heat, empfanga. Obwohl as sit am Mai nüma greagnat heat, heand mia dia Ehre ket im Sturzreaga üsre Zealta uf zum boua. Danoch simma alle sackmüad in Schlofsack trolat und heand a Ründle gmützt bis üs d Hitz nid usam Zealt glockt sondern gschlaga heat. Verschwitzt heama denn da Tag no gnutzt zum üsre Jurte ufbaua. Gegs an obat ane hond a paar vo üs no s Meer ufgsuacht und a paar Kreabsle gfanga, dia ma anschlüßend kochat und geassa heand.

Am zweita Tag heama dia Möglichkeit ket zum seagla und fischa. Manche heands „meer“ oda weniga druf ket als dia andra, sowohl s fischa als oh s seagla. An Teil heat a kle „meer“ vum Meer gseacha als eana liab gsi isch, aba alles in allem heama a körige Gaude ket und wolltan gar nüm ufhöra. So ischt as gsi und somit kummama zum dritta Tag, dean ma in Aarhus gnossa heand. Döta simma a kle im botanischa Garta und im Freilichtmuseum „Den Gamle By“ umma gammlt. S Museum heat üs allna brutal taugt. Danoch heama üs no a kle d Stadt agluagat bevor ma im Restaurant Piccolina a Pizza gschnäslat hond. An Teil isch no a kle fuat ganga und heat sich no des ua oda andere Bierle gegönnt und da Rest heat a gmüatliche Gitarrensession am Lagerplatz gmacht. Da ma leider ufgrund da massiven Wüstenverhältnisse und da Regenarmut kua Lagerfür macha heand dürfa heama statt am „Goodnight Campfire“ nua „Goodnight Taschalampa“ singa künna. Trotz allem heamas all frei ket.


Da vierte Tag heat mit am Geburtstagsfrühstück vom Andre agfanga und zwar heat as Pancakes gia, dia trotz normaler Milch (kua Sojamilch) hammermäßig köstlich gsi sind. Im Anschluss siammar mit klinnara oda größara Umweag beim Funky Monkey Kletterpark ako und heand üs döt mit füf dänischen RaRos troffa. Zarschunda und arschöpft siammar zruck an Lagerplatz gfahra, wo as a körige Kässpätzlepartie gia heat, leider ohne gschieda Spätzlekäs (da Räßkäs heat alls no grettet, Dank an Nicolas). Da obat isch wieda gmüatlich usklunga und scho kummama zu Tag 5.

Riebl heama kuana mit kia aba Ribe isch da hammer gsi (Ribe isch dia älteste Stadt in Dänemark). Weil döta d Wikinger damals sehr präsent gsi sind, heama üs a Freiluftmuseum agluagat, wo a paar dütsche Urloub gmachat heand. Zobat heama üs an Dürum is Getriebe gworfa, damit ma danoch no anam mystischen, ältaren Herrn zualosa heand künna, wia a sine Mirakeln usse tätscht heat. Wichtig: in Ribe gibt es keine GEISTN und nehmt euch in Acht von der weißen Frau. Dia wieße Frou heat niana ussa gluagat und GEISTN heama wia erwartet oh kuane gseaha.

Und so schneall isch as scho Donnstig gsi. D Hitz heat üs a witeres mol usam Zealt gschücht und so heama da ganze Vormittag bis zum Mittageassa gnüßa künna wia ma wella heand. Nach nam feina Briand, heama dank da Carla d Möglichkeit kia bei Tiembildingspiele üsre Gruppadünamik J unta Beweis zum stella. Witta ischas ganga mim Bogaschüssa und am Axtwörfa, wo sich zum Glück kuana gröber verletzt heat. Zobat heama wieda a gmüatliche Gitarrarunde gmacht.


Do ischa oh scho do gsi, da Fritag.

Leider ischas zit gsi und mia heand d Zealta gfaltat und vasorga müssa. Uf da Insl heama leider numa schlofa künna, da da Sturm s Meer a kle ufbraust heat. Also heat an Teil im Hüsle gschlofa und da andre dussa untr anra Plana. Am füfe am morga heat da weckar glüttat und mit chinesaöugle heama üs in Bus ine pflanzt. So ischas dahin ganga und nach 23 Boustella uf da A7 siammar scho wieda dahuam ako.

Am Sunntig heama üs noml im Heim troffa und üsre sieba Zweatschga varrummt und anschließend siammar no in Vorarlberger Hof ga Schnitzle eassa ganga.

Zum Schluss würdama no gern abschlüßend sega, dass as schlussendlich an hammer Abschluss für dia alta RaRo gsi isch und drum isch des etz der abschlüßende Satz für da Schluss vo deam supa Bericht.

Es isch üs a Freud gsi und tak for lort!

Gut Pfad!

Lena, Sarah, Nicolas, Lissi, Clara und Andi

P.S.: Bei Sprachbarriera künnanda eu gern bei mia mealda. Falls a Rechtschriebfehlar findan, künnanda se bheba. ;) Danke!

 

Andrea Gutsche

Mail: andi.gutsche@gmx.at