24/7 RaRo-WG vom 15. - 22.10.2016

Die RaRo WG ist ein österreichweites Projekt, bei dem RaRo-Rotten versuchen, eine Woche lang in ihrem Pfadfinderheim zu leben.

Es ist kein typisches Pfadfinderlager in den Ferien, das in der Natur in Zelten und Jurten stattfindet, sondern ein Lager, das sich neben und während des Alltags der Teilnehmenden ereignet.

Die Methode beinhaltet, dass die RaRo in der Rotte/Runde für einen gewissen Zeitraum zusammenwohnen, sozusagen eine „WG auf Zeit“ bilden. Die Grundidee der „RaRo – WG“ ist dabei, Alltag und Elemente des pfadfinderischen Lagerlebens miteinander zu verknüpfen.
Von außen betrachtet könnte es sein, dass man die Teilnehmenden nicht als PfadfinderInnen erkennt. Denn Tagsüber gehen die einzelnen Rotten-/ Rundenmitglieder ihrem Alltag nach, gehen zur Schule, in die Uni oder zur Arbeit. Erst am Abend findet das eigentliche Programm statt: pfadfinderische Aktivitäten, gemeinsam kochen, putzen und übernachten. Am nächsten Morgen geht es dann wieder an die ganz alltägliche Arbeit.

Von den Ra/Ro Dornbirn haben Phillipp Mandl, Elias Vigl, Andre Fussenegger, Leni Knödler, Peter Binder, Willi Ribitsch, Alex Rusch, Julia Rusch, Dave Leindl, Tobias Lenz, Nicolas Thurnher, Carla Peter, Alissa Jenny , Andi Gutsche und Sarah Luger teilgenommen. Auch unsere BegleiterInnen Miriam Rusch, Marcel Kaufmann und Christopher Calliess waren dabei!

In dieser Woche haben alle teilnehmenden Rotten jeden Tag übers Internet eine Aufgabe bekommen, die innerhalb eines Tages zu erledigen war, wie z.B. ein 3-Gänge Menü kochen oder die Pfadfindergruppe in der Öffentlichkeit bekannter machen.

Wir haben uns mit einem Plan auf diese Woche vorbereitet. Wir haben aufgeschrieben, wer zu welcher Zeit im Pfadiheim ist, wer einkaufen geht, was gekocht wird und wer sich ums kochen kümmert. Die Umsetzung hat super geklappt, es haben alle mitgeholfen.

 So belegten wir unsere eigene Pizza, kochten unsere eigenen Suppen, oder gingen einkaufen, um eine andere kulinarische Köstlichkeit zu Zaubern.

Es war eine interessante Woche, die neben dem Alltag super funktioniert hat, sodass wir hoffen können, dass das Projekt wiederholt wird. Es ist eine tolle Gelegenheit, um Gemeinschaft und Miteinander zu fördern. Es erfordert Anpassungsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Kritikfähigkeit – wie in einem WG-Leben. Die Freizeit für alltäglichen Dinge wird von jedem selbst eingeplant. Das genauere Kennenlernen der einzelnen Rotten-/ Rundenmitglieder wird gefördert – und vor allem ist es eine Erfahrung mehr fürs weitere Leben! Wir freuen uns schon auf das nächste Mal!!

 

Gut Pfad,

Die RaRo Dornbirn!