24/7 - die RaRo-WG in der KW 42

Sonntag 

Wir trafen uns mehr oder weniger um 16:00 Uhr an einem wunderschönen Sonntag im Heim. Grund dafür war die Leiterklausur von Samstag auf Sonntag, die auch die Zeit einiger RaRo beansprucht hatte. Deswegen konnten wir die RaRo WG erst so spät starten. 

Aber was wäre ein guter Start ohne ein paar holprige Hindernisse zu Beginn? 

Wir, die RaRo, lassen uns von so etwas nicht beeindrucken. Alle RaRo stürmten hochmotiviert das Heim. Da es so spät war, blieb uns nur noch ein bisschen Zeit für ein paar Würfelspiele und schon mussten wir anfangen zu kochen. Dank der Leiterklausur war der Kühlschrank ordentlich mit allerlei Lebensmitteln gefüllt. 

In der Küche wurde ordentlich geklopft, mit einem Topf als Klopfer, 30 Riesenschnitzel wurden erfolgreich paniert und gebraten (und Panier mit Panier ergibt eine Bröselei ????) 

Nachdem die leckere Speise verköstigt war, hatten wir alle volle Bäuche. 

Den Abend ließen wir dann in einer gemütlichen Runde mit elektronischen Vergnügungsmitteln ausklingen. Bevor wir zu Bett gingen, machten wir noch unsere Aufgaben und reichten sie erfolgreich um 23:59 Uhr ein (Fristende: 0:00 Uhr). 

 

Montag 

Da es nicht, wie bei einem gewöhnlichen Lager, eine einheitliche Tagwache gibt, ging jeder seiner alltäglichen Tätigkeit nach. Erst am Abend waren wir wieder vollzählig. 

Julian, Willi und Katy machten sich einen gemütlichen Shoppingtag und waren sehr erfolgreich beim Schuhe shoppen. Die neuen Treter von Julian sehen genial aus. Das Trio erledigte auch den täglichen Lebensmitteleinkauf. Nach getaner Arbeit gönnten sich die 3 noch ein schmackhaftes Eis. Am frühen Abend, als die ersten eintrudelten, war Zeit für einen gemütlichen Jass. Anschließend wurde das Abendessen, WuNu, vorbereitet und verspeist. Zusätzlich zu den Nudeln gab es eine Spezialität von Vigl, den legendären 3-Tage-Reis. Der Abend verlief wie am Tag zuvor, in einer heimatlichen Runde. 

 

Dienstag 

Der Tag startete wie jeder andere, steifer Rücken, müde Augen. Nach kurzem Frühstück beschlossen drei Rover (Vigl, Julian, Tobias) eine „kleine“ Wanderung auf die höchste Gebirgskette im Umfeld zu bestreiten. Ziel war der Freschen, dieser blieb jedoch nicht erklommen, der letzte Aufstieg war einem der Helden zu riskant. Die Mörzelspitze machte als Alternative einen attraktiven Eindruck. So wurden an diesem Tag 1300 Höhenmeter bestiegen. Hut ab! 

Das Abendessen musste im Eiltempo zubereitet werden, da noch der Jugendrat anstand. Die Pizza mundete trotz des wilden Belags, der aus mindestens 7 verschiedenen Zutaten bestand. Fertig gegessen, ging es sogleich zum Treffen aller motivierten RaRo’s aus Vorarlberg (Jugendrat). Dort wurden wir mit einem aufregenden Drink und einem aus Kindheitstagen bekannten Spiel begrüßt. Der restliche Hock verlief eher unspektakulär mit Tätigkeiten wie Planungen und Dergleichen. 
Zurück im Heim, ließen Einige von uns den Abend bei einer Partie auf der guten alten Wii ausklingen (Der Reim ist auf unserem Mist gewachsen).  

 

Mittwoch 

Um den Einheitsbrei der alltäglichen Geschehnisse nicht erneut erläutern zu müssen, beginnen wir bei diesem Eintrag ab 16:30 Uhr. Weil wir der heutigen Aufgabe Herr werden wollten, bereiteten wir die interkulturelle Speise (American Pulled Pork-Burger) mit Bravour und meisterköchlichen Verfeinerungen zu. Mit vollem Bauch gingen wir auf einen Sprung in die Stammbeiz. Eine Truppe von lustigen Mädchen, die mehr schlecht als recht zu ihren Lieblings-Liedern sangen und tanzten, verkürzten unseren Aufenthalt dort erheblich. 
In der WG schien die Zeit wie im Flug zu vergehen, da Andi aus Wien, mit einem Geburtstagskind im Schlepptau, vorbeischaute. Das Bett wurde deshalb erst am frühen Morgen aufgesucht.  

 

Donnerstag 

Um den repetitiven Teil sogleich überspringen zu können, beginnen wir bei Andre, Vigl und Willi, die an diesem Tag frei hatten. Zusammen gingen sie zu Andre und verbrachten einen unterhaltsamen Vormittag, bestehend aus Bogenschießen, Hühner streicheln und einer gemütlichen Partie Scrabble, die Vigl mit einem riesen Vorsprung gewonnen hat. Im späteren Verlauf des Tages kochten die RaRo gemeinsam mit den Wichteln, die zu diesem Zeitpunkt Truppstunde hatten, eine schmackhafte Kürbissuppe. Tatkräftig unterstützt wurden wir von Edwin Schedler, dem Vater von Julian und Sarah (supper guata Koch). Gespeist wurde ebenfalls in großer Runde. Wie immer ließen wir den Tag gechillt ausklingen. Nach dem Essen verließ uns Leni für die Nacht, da diese ihr Käpplefescht in Hohenems feierte. 

 

Freitag 

Endlich Freitag hieß es in der WG, trotzdem tauchte der Großteil erst gegen späteren Nachmittag in den 4 Wänden auf. Zu unserem Glück hatten weit gereisten Besuch aus Tirol. Zum einen Nicolas der gegen frühen Nachmittag schon aufkreuzte und zum anderen Sarah, die am Abend zu uns stieß. Zum Abendessen gab es Rakete. Zum Abschluss der WG wurde noch ein kleines Fest veranstaltet, das sich dann mit dem Kamingespräch gemischt hatte. Die Stimmung hielt bis spät in die Nacht an.  

 

Sonntag 

Nun hieß es nur noch aufzuräumen. Da alle fleißig mitanpackten war das Spektakel schnell vonstatten. Und langsam begann sich die WG aufzulösen. Schluss war um 14:00 Uhr, als die letzten Bewohner das Heim verließen. 

 

Für den Bericht, Julian Schedler!