"Pinakarri, es ist die Stimme in dir!" RaRo SoLa in Laxenburg, NÖ

Pinakari in Laxenburg, NÖ, 01.08. - 11.08.2016

 

1. Akt: Hinreise                                                                                   
Es ist 8:20 morgens, als sich 10 RaRo der Dornbirner Pfadigruppe treffen, um sich auf die Reise zu begeben, Laxenburg unsicher zu machen. Obwohl die neunstündige Fahrt endlos schien, kamen wir dennoch mit einem Lächeln auf den Lippen an. Am Lagerplatz angekommen, wurden wir nicht nur von unserer Markersdorfer Partnergruppe begrüßt, sondern zudem noch von einem Heuschreckenschwarm attackiert. Nachdem wir im Outback unser Basiscamp errichtet hatten, begaben wir uns auf Entdeckungstour, bei der wir nicht nur auf alte Bekannte, sondern auch auf eine Erfrischungsoase inmitten des Laxenburger Schlossparks stießen: „The Red Rock“, der uns neben kraftspendenden Getränken auch bald ein Heim bieten sollte.

 

2. Akt: Hinbau

Frühmorgens, verkatzt und angeschlagen vom Vorabend, jedoch mit ein Hauch Motivation erweiterten wir unser Basiskamp und die Aborigines lehrten uns, den Bäumen zu lauschen. Mit dieser Fähigkeit bereichert, konnten wir dem Gesang der Linden folgen, der uns zum Hauptplatz führte. Dort heizten uns bei der Lagereröffnungsfeier die Amstettner Gitarrenfreunde ordentlich ein. Ihre Gitarrensoli brennten heißer, als die australische Sonne zur Mittagsstunde.

 

3. Akt: Hinaus in die Welt

Ehe wir uns eingelebt hatten, mussten wir das Australische Outback auch schon wieder verlassen. Doch keine Krokodils Träne wurde vergossen, denn wir wussten, uns würden drei abenteuerliche Tage bevorstehen. Die Offsite Activities boten jedem RaRo außergewöhnliches und unvergessliches Erlebnis. Ob Teambildung im Hochseilgarten, Kreativität beim Beatboxen oder Leber-Survivaltraining beim Bierbrauen, sowie beim Erforschen der alten Weinkeller, alle Beschäftigungen brachten einen Heidenspaß!

 

4.Akt: Hindurch den Spaß

Siehe Akt 3

 

5. Akt: Hinein ins Outback

Vollbepackt mit neuen Erfahrungen, einem Pappaufsteller von Jamie Oliver und einem erweiterten Freundeskreis kehrten wir wie ein Bumerang zum Basiscamp zurück. Da einige mit ihren auf den Offsite Activities verübten Untaten die Götter verärgert hatten, war auch der Wettergott nicht mehr gut auf uns zu sprechen und goss tausende Liter Regen über unsere Köpfe, weshalb auch die geplante Silent Disco buchstäblich ins Wasser fiel. Nichtsdestotrotz ließen wir uns den Spaß nicht nehmen und verbrachten einen Abend am trost- und wärmespendenden Lagerfür.

 

6. Akt: Hinökolopoly

Nachdem die ersten Sonnenstrahlen unsere Zeltwände durchbrachen, wir die Grillen zirpen hörten und sich die Koalas den Sand aus den Augen gerieben hatten, trafen wir uns bei unserem vertrauten „Red Rock“ und traten, vereint mit den restlichen RaRo-Heinis, eine Pilgerreise ins Nirgendwo an. Da wir entdeckt hatten, dass es im Nirgendwo nur wenig zu erleben gibt, kehrten wir um und begaben uns an den wahren Ort des Geschehens. Eingeteilt in stufenübergreifende Teams bekamen wir das Ziel, soviel Energiekarten wie möglich zu sammeln und das australische Ökosystem so gut wie möglich positiv zu beeinflussen.

 

6 ½. Akt: Hinhören und abshaken - Die eine Nacht

An diesem spektakulären Abend lud uns der Kaiser höchstpersönlich ins Laxenburger Schloss zum Maskenball ein. So wechselten wir von unserer australischen Kluft in unsere ländliche Tracht und ließen auf Schluss Laxenburg ghörig die Sau raus. Wir feierten, bis selbst die letzten Erdmännchen in ihren Erdhöhlen verschwunden waren. 

 

7. Akt: Hineinspaziert! 

Dieser Sonntag war alles andere als ruhig. Denn Verwandte, Bekannte und Touristen wuselten durch unsere Lagertore und starteten so ihre Safari durch Australien. Die Lagerstraßen waren voller Menschen und wir ließen uns wie Kängurus, Koalas und Co. beglotzen. Uns kam leider fast niemand besuchen, aber die Spenden in unserer Kummerbox, welche wir im Basiscamp aufgestellt hatten, hob unsere Stimmung wieder.

 

7 ½. Akt: Hinunter die Speiseröhre - Der eine Abend

Als die Touristen die Straßen wieder räumten krochen die kulinarischen Köche hervor. Es war Zeit für den Abend der offenen Töpfe, wo man allerhand nationale und internationale Gerichte kosten konnte. Beim Gedanken an maltesische Leibchen, irisches Allerlei und frittierte Heuschrecken läuft uns immer noch das Wasser im Mund zusammen. Doch absoluter Höhepunkt des Abends, war unser Riebel! Er hatte zwar eeeetwas Verspätung, war dafür jedoch so schmackhaft, dass man am liebsten die Pfanne mitverspeist hätte. Das lag vermutlich auch an der tatkräftigen Unterstützung von unserem guten Freund Jamie.

 

8. Akt: Hinterher, den Wurstsemmeln

Auch dieser Tag war voller Spannung und Spaß. Wir begaben und endlich wieder mal in die Zivilisation, jedoch nicht nur um unsere Handys neu aufzuladen, sondern vielmehr um eine Mission zu erfüllen. Durch hohe Mengen an Wurstsemmeln öffnete sich in der Wiener Innenstadt ein Wurstloch, durch welches zahlreiche Aliens in unsere Dimension gelangten. In Kleinteams kämpften wir uns durch den Großstadtdschungel und gewannen Essenskarten und Zucker (welcher jedoch in Luftschlangen umgetauscht werden musste) um Aliens zu füttern, EPs zu sammeln und Level aufzusteigen. Klingt kompliziert, war es auch, machte dennoch Spaß. Und jetzt alle zusammen: Wurst. Wurst! WURST! W-U-R-S-T-L-O-C-H!!


 

9. Akt: Hingabe für das Lagerleben

Ausnahmsweise stand an diesem Tag kein Programm auf dem Plan und geregnet hat es auch wieder. Doch wer denkt, dass wir uns von solchen Kleinigkeiten unterkriegen lassen, liegt falsch. Am Lagergelände gab es noch viel zu entdecken. So machten sich manche beispielsweise auf den Weg zum Weltbekannten Kraxn. Dieses aus holzbestehenden und von Menschen bewegte 4D-Kino begeisterte uns und half den strömenden Regen für eine kurze Zeit zu vergessen.

 

10. Akt: Hinrichtung

Unsere Stimmung war so trüb wie der Himmel, denn wir wussten, dass der Abreisetag vor der Tür stand. Die letzten Runden wurden gezogen und mit ihnen die Heringe von unseren Lagerbauten. Trotz unserer tiefen Traurigkeit, schleppten wir uns zur Abschiedsfeier am Hauptplatz. Nachdem dort unsere Stimmung wieder etwas gehoben wurde, beschlossen wir noch ein letztes Mal unsere Becher zu heben. So endete auch dieses Lager in einer feuchtfröhlichen Party.

 

11. Akt: Hinfurt 

Alles hat ein Ende nur die Wurst hat zwei, doch dass dieses uns so schwerfallen würde, hätten wir nie gedacht. Beim Gruppenkuscheln wurde die ein oder andere Träne vergossen und noch die letzten Telefonnummern ausgetauscht. Die Rückfahrt schien doppelt so lang wie das Anreisen, war jedoch ziemlich still, weil wir entweder total fertig oder deprimiert waren. Freudig blicken wir auf diese viel zu kurzen 10 Tage zurück und freuen uns auf ein Wiedersehen mit unseren neugewonnenen Freunden.

 

PS: Wurst, Wurst, Wurst, Wurst, …

PPS: WURST!

 

Mit freundlichen Grüßen

Andii, Fabi, Niggi und Lissi