Sommerlager der RaRo in Albanien 11. - 22.07.2016

 

 SoLa der RaRo Dornbirn in Albanien vom 11.-22.07.2016
 
Logbuch
 
TeilnehmerInnen: Sarah Luger, Andre Fussenegger, Elias Vigl
 
Begleiter: Christopher Calliess


I. Tag: Montag, 11.07.2016

Wir trafen uns um 11:00 im Pfadiheim und traten unsere Reise nach Albanien an. Wir fuhren in Christophers Auto zum Münchner Flughafen wo unser Flug um 16:20 nach Tirana ging. Nach 2 Stunden Flugzeit und einer halbstündigen Taxifahrt kamen wir im winzigen Hostel „Propaganda“ in der Innenstadt von Tirana an. Nach dem Check-in schlenderten wir durch die Stadt und gingen schließlich um 20:20 in einen vielversprechenden Italiener Abendessen. Danach genossen wir in einer Freiluftbar ein Paar Bier & Cocktails und gingen dann zurück ins „Propaganda“.

Andre

 

II. Tag: Dienstag, 12.07.2016

Wir stehen um 8:00 auf. Die erste Nacht war brütend heiß und wir haben geschwitzt wie die Sch…. Angeblich habe ich geschnarcht. Wobei das nur Sarah gehört hat J. Nach dem Duschen und Kultivieren geht’s ans Frühstück. Mal schaun, was wir so finden.

In den Cafés gibt’s anscheinend kein Gebäck. Also nur Cappuccino getrunken und dann noch eine Bäckerei überfallen. Vom Propaganda sind wir mit dem Taxi zum Busparkplatz gefahren. Dort in der brütenden Hitze mit dem Busfahrer verständigt. Dann ging`s auch schon los. Herrlicher Fahrtwind. In Rreshen angekommen hat uns Marsel empfangen und uns das Frauen-Haus/Pfadiheim und den Ortskern gezeigt. Nun war für uns Siesta fällig. Nach einer Stunde Mittagsschlaf haben wir die Einkäufe fürs Abendessen (u. Bier) erledigt und starten jetzt zu einer ausgiebigen Ortserkundung.

Die Ortserkundung haben wir gestrichen…. Wir sind einfach auf der Dachterrasse versumpert. Um halb 8 sind dann die albanischen Pfadis angekommen. Etwas Gelände gesäubert und dann mit ihnen gespielt (Ninja, Teufelskreis und Bang-Bang). Um 9 haben wir dann die Heimstunde beendet und sitzen jetzt mit einem Bier in der Küche und bereiten unser Abendessen (Nudeln mit Letscho) zu. Außerdem freuen wir uns auf ein tolles Lager mit den Skout Rreshen in den Bergen.

Christopher

 

III. Tag: Mittwoch, 13.07.2016

Nach einem gemütlichen Ausklang auf unserer hauseigenen „Dachterasse“ klingelte der wunderbar nervige Wecker von Christopher um 8:00. Eine Duschsession war dringendst angesagt. Um 9:00 ohne Kaffee und Frühstück trafen schon die ersten 2 Pfadis von der Gruppe aus Rreshen ein.

Die heutige Aufgabe: den Garten weiter zu Räumen. Eine Frau vom Frauenhaus brachte uns eine Sense, damit fiel das Mähen gleich viel einfacher. Gesagt, getan. Mittlerweile sieht der Hinterhof richtig akzeptabel aus. Anschließend versuchten wir noch ein paar Spiele zu spielen, doch wegen einigen Kommunikationsproblemen klappte dies dann doch nicht so gut. Die Pfadis waren richtig motiviert und zeigten uns ein Museum und die lokale Kirche. Anschließend setzten wir vier uns in ein Café und tranken einen „Cappucino“. Zum Mittagessen gab es kalte Gemüsesuppe und angebratene Zucchini mit Fetakäse. Eine ausgiebige Siesta durfte natürlich nicht fehlen!!!

Um 17:00 trafen wir uns wieder mit den Pfadis von hier. Wir liefen ca. 45 min., bis wir endlich am Fluss ankamen. Dort sprangen fast alle sofort ins Wasser. Es war so angenehm!!! Danach spielten wir noch ein paar Spiele. Als es langsam dämmerte packten wir unser Zeug zusammen und machten uns auf die Heimreise. In dieser Zeit konnten wir uns alle mit den Scouts aus Rreshen austauschen und etwas plaudern. Heute sahen wir wie die ganzen Einwohner auf der Hauptstraße auf und ab (es sieht wirklich lustig, komisch, aber auch seltsam aus). Den Abend ließen wir in dem uns empfohlenen Restaurant ausklingen.

Letzter Eindruck vom Tag: Es gab viele neue Eindrücke (spannend). Freue mich auf mehr.

Sarah

 

IV. Tag: Donnerstag, 14.07.2016


Christophers Wecker riss uns heute bereits um 5:45 (a.m. ;)) aus allen Träumen. Zuerst überlegten wir uns noch zu duschen, diese Idee wurde jedoch sogleich von unserem inneren Schweinehund zunichte gemacht. Die Badesachen wurden gepackt und der Bus am 6:30 genommen. Die zwei netten Mädels aus Rreshen (Namen werden später eingefügt Nachtrag: Kejsi und Ana) waren auch mit von der Partie. Die Hinfahrt war etwas verschlafen, dies konnte nicht einmal durch die multimediale Unterhaltung mittels albanischer Hochzeitssongmusikvideos verhindert werden. Der Bus stellte sich als Rufbus heraus, Ausstieg und Einstieg waren quasi frei wählbar.

So kamen wir um etwa 8:00 in Shengjin an. Wir bezogen unsere Sonnenliegen und bewunderten die Bucht. Natürlich hatten wir auch viel Spaß im Wasser. Zur langen Zeit am Strand ist eigentlich nicht mehr viel zu sagen. Unsere Hauptbeschäftigungen waren: Schlafen, Essen, Musik hören, Schlafen, …. Natürlich unterhielten wir uns auch mit den Mädchen über Gott und die Welt. Sie zeigten uns außerdem ein albanisches Spiel mit Rommekarten, was uns dazu brachte ihnen das „Arschlöcheln“ beizubringen, da die Spiele sichtlich verwandt waren. Wir vergnügten uns weiters bei einigen Runden UNO sowie einer Schwarzer-Peter-Modifikation. Zu Mittag gönnten wir uns einen Snack aus dem Supermarkt. Auch bekamen wir einige albanische Snack-Fladen über, sie waren wirklich ausgezeichnet. Zu erwähnen ist auch noch das sehr breit gefächerte Angebot von Strandverkäufern. Von Bananen, Honig und Sonnenbrillen bis hin zu Zuckerwatte, für jeden ist etwas dabei. Nach 9 Stunden Sommer, Sonne, Sonnenschein traten wir schließlich den Heimweg an.

Wir fingen an zu merken, dass wir doch eine recht ordentliche Portion Sonne erwischt haben und so freuten wir uns schon auf die kalte Dusche sowie das After-Sun. Nachdem wir uns frisch gemacht hatten, aßen wir noch zu Abend, beim gleichen Restaurant wie am Vortag, bevor wir den Abend auf der Terrasse ausklingen ließen. Direkt vor unserem Hausplatz fand dabei ein albanischer Hochzeitstanz bei voller Lautstärke und bekannten Hits wie „kharinasce sujmuate“ von MC Kresha statt. Als wir uns um 23:30 in unser Schlafgemach begaben, fand die Party mit „Kalinka“ ihren Höhepunkt, wir schliefen schon tief und fest bevor der Song endete.

Vigl

 

V. Tag: Freitag, 15.07.2016

Wir schliefen diese Nacht ziemlich schlecht, weil wir am vorigen Tag am Strand schwere Sonnenbrände erlitten hatten. Nach dem brotreichen Frühstück treffen wir uns mit der Rreshener Pfadi-Truppe um unser Lager vorzubereiten. Dieses Vorhaben findet im unaufgeräumten Truppraum statt, in dem wir schlafen. Wir stellen eine Liste mit Lebensmitteln auf, die noch einzukaufen sind und eine Packliste für die albanischen Pfadis. Daraufhin verlassen uns diese, voller Vorfreude, wieder. Es dauert eine ganze Weile, bis wir die notwendige Motivation zusammenbringen, die lang ersehnte Ortserkundung anzutreten. Bei glühender Sonne marschieren wir quer durch Rreshen, um zuerst das ehemalige Pfadiheim und dann die Ruinen des früheren (Güter-)Bahnhofes zu besichtigen, durch den, wie uns scheint, länger keine Putzkollone mehr fuhr.

Spektakulär reichen die halb verfallenen Betonwände des alten Rreshener Bahnhofes in die Höhe und erwecken ein ganz schön mulmiges Gefühl beim darunter durchgehen. Die Gebäude stehen zum Teil windschief und werden und wurden anscheinend von vielen albanischen Naturfreunden als Mülldeponie verwendet. Im höchsten der Bahnhofsgebäude befindet sich ein langer, grüner Teich in dem es kräucht und fleucht. Nachdem wir alles Sehenswerte (und das ist viel!) fotografiert haben, machen wir uns auf den Heimweg. Nach kurzem Stopp beim Gemüsehändler und Supermarkt bereiten wir einen deliziösen Reissalat zu, den wir als spätes Mittagessen verschlingen. Dieser Abend war Prom-Night für Marsel, einem der Skauts, bei der wir im strömenden Regen (!) am Hauptplatz standen, um dem Geschehen zuzusehen. Elda ist auch dabei und wir flüchten vom Unwetter in die nächste Bar, in der wir den Abend bei ein paar Bierchen und guten Gesprächen ausklingen lassen.

Andre

 

VI. Tag: Samstag, 16.07.2016

Wir sind um 6:40 aufgestanden und haben unsere Sachen fürs Lager mit den Skauts gepackt. Um 7:30 haben wir uns alle beim Heim getroffen. Vigl und Sarah kümmern sich um den Einkauf, Andre und ich gehen zum Materiallager und bereiten dort alles vor. … und jetzt sitzen wir auf den Kisten und warten auf den Transport zum Lagerplatz.

Die Fahrt zum LP war ausgesprochen abenteuerlich. Mit einem gut gefüllten Pritschenwagen ging es zuerst auf die Autobahn… die Hälfte der Teilnehmer und das gesamte Material mit Gepäck auf der Ladefläche. Nach etwa einer halben Stunde bogen wir auf eine Schotterstraße ab, die mehr aus Löchern und Pfützen als Straße bestand. Nach einer einstündigen Rüttelpartie und etlichen Höhenmetern sind wir dann beim Lagerplatz angekommen. 41°61’35,7“N ; 20°06’61,3“O

Auf ca. 2000 hm ü.d.M. hat man sogar Handyempfang und es leben Menschen hier. Immer wieder steht irgendwo ein Haus mit einem Maisfeld und Bienenstöcken. Wir haben auch ein paar Ziegenbanden gesehen. Als erstes haben wir die Zelte aufgebaut um dem drohenden Regen entkommen zu können. Danach ging’s ans Holzsammeln und Feuer machen. Es haben uns auch zwei der Lokalen Bauern besucht die uns etwas von ihrem trockenen Holzvorrat abgeben.

Nachdem das Feuer brannte machten wir uns, begleitet von zwei albanischen Mädels, auf um die Gegend zu erkunden. Als wir zurückkamen, war der Rest gerade am Kochen.

Zum Essen gab es zuerst Pfannkuchen und danach Kartoffeln. Zwischendurch brachten wir den Skauts das Pflöckeln bei, was aber leider von einem heftigen Regen unterbrochen wurde. Also vertrieben wir uns die Zeit im Zelt bei einer Partie UNO.

Nach dem Regen pflöckelten wir noch weiter bis es finster war. Zum Abendessen machten wir Würstchen im Schlafrock, was aber aufgrund der Teigkonsistenz für manche eine Herausforderung war. So gegen 11 war dann für uns Schluss und wir verabschiedeten uns in die Zelte. Gute Nacht.

Christopher

Anm.: In der Nacht war Stromausfall, deshalb gab es am Morgen in der ganzen Stadt kein einziges Brot zu kaufen!! Glücklicherweise ergatterten wir die ersten 3 in einer Bäckerei, die mit einem Notstromaggregat betrieben wurden.

 

VII. Tag: Sonntag, 17.07.2016

Nach einer sehr engen & kalten Nacht im vier Mann Zelt von Christopher in dem besser drei Personen schlafen sollten, stand ich um 7:45 auf. Lorena und Ana waren auch schon aus dem Zelt und machten Morgensport. Nach einigen Versuchen Feuer zu machen kam Marsel und rettete das Ganze. Einige Zeit später kam auch Vigl aus dem Zelt gekrochen.

Wir sitzen also ums Feuer und trinken Kaffee, als wir plötzlich realisieren, dass wir einen Brotdieb hatten! Drei große Wecken Brot einfach so futsch!!! 3 Pfadis machten sich auf den Weg nach oben um nach Brot zu sehen und 3 nach unten. Wieder einmal stellte sich heraus wie nett und mega-freundlich die Albaner sind, wir bekamen von unten Brot und Käse und von oben nach einer Stunde (weil sie extra zu backen begannen) auch einen großen Wecken Brot. Vigl bekam außerdem die traditionellen Pfannkuchen mit Käse.

In der Zeit kletterten Christopher und ich auf den großen Stein. Andre & Vigl kamen auch noch hoch. Zu Mittag gab es Suppe. Wir machten eine kurze Pause nach einer Mund-verbrennend scharfen Suppe.

Danach begannen wir unsere Wanderung zum Gipfelkreuz. Wir sahen viele Käfer und Steine. Sogar eine tote Schlange. Juli erzählte uns von einem Mann der jeden Tag auf den Berg kommt zum Grab seines Sohnes (der nach unseren Berechnungen 34 war als er starb) um zu Beten. Wir liefen & liefen und Sprachen über Gott und die Welt. Danach ging es über die Gebirgskette zurück ins Camp.

Nach zweieinhalb Stunden waren wir wieder da. Wir setzten uns ans Feuer und spielten Werwolf auf Englisch. Plötzlich kamen Marsel und Juli mit noch einem Brot und Käse (wurden gleich verspeist).

Während des Sonnenuntergangs wälzten sich alle auf dem Boden und knutschten einander ab. Was könnte es anderes sein als Kiss-War? Danach wurde fleißig gekocht (Nudeln mit Letscho). Der Abend wurde am Lagerfeuer beendet.

Sarah

 

 

VIII. Tag: Montag, 18.07.2016

Wir begannen den Tag um 8:00. Diesmal waren wir quasi die Ersten, die Aufstanden. Der Abbau wurde sofort gestartet, die albanischen Herren stellten sich als „etwas“ schwer zu motivieren heraus.

Mit einem zwischenzeitlichen Frühstück mit Brot, Käse + Marmelade wurde der Abbau fortgeführt, sodass wir um 11:00 zeitig fertig wurden. Den fleißigen Bergbauern-Kindern überließen wir noch die halbe Wassermelone, sowie die übrig gebliebenen Nudeln vom Vortag. Als Dankeschön für ihre Mühen schenkten wir ihnen auch noch ein Päckchen Leibnitz-Kekse mit besten Wünschen.

Wir fuhren pünktlich los, die Rückfahrt auf der Ladefläche war schon fast gemütlich. Der einzige Wermutstropfen war der Sonnenbrand, den sich alle auf der Ladefläche einholten. Angekommen in unserer Behausung wurde der restliche Abwasch erledigt und das restliche Material in Ordnung gebracht. Nach der Arbeit (ca. 15:30) aßen wir etwas zu Mittag, danach genehmigten wir uns noch einen „Nap“ bis um 18:00. Dann sollte eigentlich Juli kommen, um das restliche Material zu holen, dies blieb jedoch aus, da seine Großmutter krank war und er außerhalb der Stadt war.

Das Abendessen nahmen wir in unserem Stammlokal zu uns, bevor wir noch in das 1. Café am Platz gingen. Danach spielten wir in unserem Heim noch etwas UNO und ließen so den Abend ausklingen.

Vigl

 

IX. Tag: Dienstag, 19.07.2016

Nach einer langen Nacht stehen Christopher und ich ganz gemütlich um 10:00 auf. Sarah und Elias haben das Frühstück schon vorbereitet. Wir laden das Material vom Lager in Julis Auto, der es zum Materiallager bringt.

Danach treffen wir uns mit den Rreshener Skauts und gehen in ein gemütliches Café, wo wir das Lager reflektieren. Nach Kaffee, Wasser und Eis geht’s ab in das örtliche Spital, in dem wir eine Führung von einer Ordensschwester bekommen, die passables Englisch spricht. Von der veralteten Technologie und dem Umgang in Sachen Hygiene sind wir gleichzeitig erschrocken und erstaunt.

Wir verabreden uns mit der heimischen Pfadigruppe zum Abschieds-Abendessen und ziehen uns ins Heim für Toast und Siesta zurück. Aus dem Toast-Snack wurde doch eine Wahnsinns-Kalorienbombe und weil diese so lang zu verdrücken brauchte, fiel die Siesta aus.

Um 18:30 treffen sich alle vor dem Heim. Wir vertreiben uns die Zeit bis ca. 20:00 mit Vertrauensspielchen, während wir auf weitere Skauts warten, die nicht auftauchen. Wir machen eine Rreshenumrundung, bei der wir über gemeinsame Erlebnisse der vergangenen Tage sprechen und viel Lachen.

Wir finden uns dann schließlich in unserem Stamm-Restaurant, das den Namen „AMRAR“ oder so ähnlich trägt, ein. Die meisten Mädels verdrücken dabei eine Portion Fritz-Pommes. Des baldigen Abschieds wegen, werden schon beim Essen die ersten Tränen vergossen.

Die Stimmung ist auf der einen Seite sehr gut, weil wir uns alle sehr zu schätzen gelernt haben und auf der anderen Seite gedrückt, weil sich unsere Wege in Kürze trennen werden. Nachdem das Essen schon vorbei war, sitzen wir noch sehr lange am Tisch um den Abschied hinauszuzögern.

Als dann alles nichts mehr hilft, beginnen die Lebewohl-Umarmungen. Währen Sarahs Wangen feucht sind, strömen die Tränen der Rreshener Pfadi-Mädels. Der Abschied fällt uns sehr schwer und traurigen Herzens gehen die Dornbirner und Rreshener getrennte Wege. Zu einem Bier setzen wir uns noch auf die Dachterrasse, und reflektieren die wunderbare Zeit, die wir hier verbracht haben und wir sind froh neue Freunde gefunden zu haben…

Andre

 

 

X. Tag: Mittwoch, 20.07.2016

Heute ist Aufbruch nach Tirana. Also läutet der Wecker schon um 7:45. Ein schnelles Frühstück, alles zusammenpacken und unser Stockwerk putzen.

Nachdem alles piko-bello ist machen wir uns auf den Weg zur Bushaltestelle. Dort verladen wir die Rucksäcke und trinken noch einen Kaffee. Um 11:30 fährt der Bus, dieses Mal ein ziemlich modernes Modell mit Klimaanlage, los und bringt uns nach Tirana. Die Fahrt mit dem offiziellen Taxi, mit eingeschaltetem Taxa-Meter, kostet 500 LEK… die Fahrt zum Busbahnhof hatte pauschal 1000 LEK gekostet… hallo Touristenfalle!

Jetzt sitzen wir im Propaganda und warten die ärgste Mittagshitze ab. Auf der Suche nach Essbarem durchstreiften wir die Stadt und fanden einen Dönerstand. Dort aßen wir Kebab mit Pommes und allem. Danach vergönnten wir uns noch einen Nachmittagskaffee/Bier/GT/Aperol und zogen uns dann ins Propaganda zurück. Lesen, Musik hören, Duschen, Schlafen und Entspannen.

Um 19:30 trafen wir uns mit Elda bei der Piramida und sie zeigte uns ihr Lieblingscafé in dem wir auch ein paar verschiedene Raki verkosteten. Insgesamt gibt es dort 28 verschiedene Sorten. Wir haben 5 probiert. Es war ein langer Abend mit guten Gesprächen über Gott und die Welt. Und nachdem wir das Abendessen ausgelassen hatten gönnten wir uns am Heimweg noch eine Pizzaecke am Würstelstand. Gute Nacht.

Christopher

 

 

XI. Tag: Donnerstag, 21.07.2016

9:30. Der Wecker klingelt. Am liebsten würde ich mich noch ein paar Mal umdrehen und weiterschlafen. Doch, die Magen knurren und der Drang nach Kaffee ruft. Wir genehmigen uns ein kleines Frühstück direkt an der Straßenecke in der Nähe vom Hostel.

Frisch gestärkt starten wir eine Stadttour zur Altstadt. Wir begegnen einigen Touristen, auch Deutsche waren dabei. Mit vielen neuen Eindrücken genehmigten wir uns ein Wasser und setzten uns im Park in den Schatten. Währen der kurzen Pause beschlossen wir ins Geschichtsmuseum von Tirana zu schlendern.

Das Museum zeigt viel vom Anfang Albaniens bis hin zur Kriegszeit. Von Waffen bis hin zu Kleidung und Schmuck ist alles dabei gewesen.

Der kleine Hunger plagte uns und wir zogen vom Museum zu einer Dönerbude (sehr lecker!). Um den Vormittag vor der Siesta krönend abzuschließen, gönnten wir uns einen Cocktail sowie Bier in der Skybar von Tirana. Eine wunderbare Aussicht über die ganze Stadt. Vigl kaufte sich noch ein paar Sonnenbrillen und dann wurde geschlafen.

Zwei Stromausfälle die unseren heiligen Ventilator killen waren auch dabei. Der Venti war nur während des Stromausfalls außer Gefecht. Um 19:30 sollten wir uns mit Ana und Elda treffen, aber nach großzügiger „Umher-Irrerei“ wurde es doch 20:30. Wir gingen in ein Restaurant in dem es so typical Speisen aus Albanien gab. Es schmeckte sooooooo gut! Nach einem Raki gings dann später in eine nette Bar im Bezirk in dem die Mädels wohnen. Die Jungs tranken Apfelsaft (frisch gepresst!), die Mädels Limo und ich einen WARMEN Sangria. Er schmeckt wie Glühwein aber 10000x besser. Nach einiger Zeit schien die Bar zuzusperren.

Also gab es nun eine große Verabschiedung. Der Abend wurde in einer nahe gelegenen Bar bei unserem Hostel ausgeklungen. Um ca. 2:30 nach ein paar Flachwitzen wurde geschlafen.

Sarah

 

XII. Tag: Freitag, 22.07.2016

Freitag 10:00. Christophers Wecker klingelt unbarmherzig, jedoch dauert es noch eine weitere halbe Stunde bis wir alle wach sind. Das Gepäck wird in den Aufenthaltsraum des Hostels gelegt und das Geschäftliche erledigt. Der freundliche Rezeptionist organisiert uns noch eine Mitfahrgelegenheit für den Transfer zum Flughafen.

Und somit gehen wir Frühstücken, in das selbe Café wie am Vortag. Wir müssen gar nicht bestellen, die Kaffee-Dame weiß, was wir wollen. Somit ruhen wir hier noch eine geraume Weile, beobachten die vorbeiziehenden Menschen und nehmen langsam aber sicher Abschied von diesem wunderschönen Land.

Um etwa 12:30 packt uns der Hunger, wir gehen Mittagessen in das Restaurant, dass wir schon bei unserem Aufenthalt vor Rreshen besuchten. Nach einer gemütlichen Partie UNO im Park und einer kurzen Erfrischung im „Izzy“, der Bar neben dem „Propaganda“ holen wir pünktlich unsere Sieben Sachen und werden vom Taxifahrer Richtung Flughafen gefahren. Das Check-In verläuft Reibungslos, wir genehmigen uns noch einen Kaffee im Duty-Free-Bereich.

Der Flieger startet pünktlich im 19:10, es ist mehr als genug Platz für uns vorhanden. Der Flieger trifft verfrüht in München, um etwa 21:00, ein. Die Fahrt mit dem Shuttlebus verläuft prima, es gibt jedoch kleine Komplikationen mit dem Parkticket, die sich jedoch dank deutschem Qualitätsservice schnell erledigen.

Wir fahren Heimwärts, uns erreicht die Meldung, dass es in München einen Anschlag gab. Gott sei Dank läuft der Verkehr flüssig weiter.

Christopher bringt unser Gepäck nach Hause, dann lassen wir das Lager bei ihm und Miriam Zuhause ausklingen. Wir beenden mit einem „Gute Freunde“ und denken zurück an die schöne Zeit, die wir vier zusammen in Albanien verbracht haben.

Vigl