SoLa der Wölflinge 11. – 14. Juli

Kaum war das Zeugnis verteilt, ging es für die Wölflinge der Dornbirner Pfadis endlich auf das lang ersehnte Sommerlager nach Wolfurt.

 

Das Lager startete am ersten Feriensamstag um 10:00 Uhr im Wolfurter Pfadiheim, wo eigentlich nur das Gepäck abgegeben und dann auch gleich nach Bregenz weitergefahren wurde, damit wir bei diesem schönen Wetter auch gleich die Nähe zum Bodensee genießen konnten. Den ganzen Tag verbrachten wir mit baden, faul in der Sonne liegen und versuchten auch, kleine Fische mit den Händen zu fangen – dem ein oder anderen ist es sogar geglückt!

Nach ein paar Stunden Badespaß machten wir uns mit gefüllten Trinkflaschen auf zu unserer ersten Wanderung zurück ins Pfadiheim. Die Sonne meinte es schon fast zu gut mit uns, denn auf dem Weg quer durch Bregenz war es schon fast unerträglich heiß. Aber hat das unsere Jungs gestört? Kein Bisschen – brav wurde weitergelaufen und als wir dann den Weg an der Bregenzer Ache entlang gingen, war es auch schon viel, viel angenehmer zu laufen. ?

Im Heim angekommen wurden dann die Zimmer (oder auch Zelte für unsere Drittjährigen) bezogen und das Heim erkundet. Da alle ziemlich fix und fertig waren, hielt sich das Abendprogramm relativ kurz und nach ein paar Liedern am Lagerfeuer krochen auch alle schon in ihre Schlafsäcke.

 

Tag 2 begann ruhig.. sehr ruhig.. zu ruhig? Tatsächlich waren die Wölflinge vom ersten Tag schon so geschlaucht, dass sie uns nicht schon um halb 6 wecken gekommen sind – wow! :P

Nachdem dann aber doch alle wach waren, gönnten wir uns erst mal ein feines Frühstück, bevor wir ins Tagesprogramm starteten. Wir teilten uns alle in kleine Gruppen auf und machten den ganzen Tag über verschiedene Posten – angefangen von T-Shirts bemalen oder Farbschwammbilder machen über gegenseitiges Bemalen mit Kinderschminkfarben bis zum Gestalten einer Lagerfahne oder Kugelbilder machen. Am Ende des Tages waren die ehemals weißen T-Shirts mit allen möglichen Farben voll und einige waren vor lauter bunt nicht mehr wieder zu erkennen.

Den Abend verbrachten wir an einem Spielplatz ganz in der Nähe vom Pfadiheim, die Jungs waren ganz begeistert und wären am liebsten die ganze Nacht dort geblieben.

 

Nach einer wieder etwas ungewohnt langen Nacht, begann auch schon Tag 3, den wir, ganz nach alter Wölflings-Manier, wieder mal mit ganz viel laufen, laufen und nochmals laufen verbrachten. Unser Weg führte uns erst wieder zu Fuß nach Bregenz zum Hafen. Dort nahmen wir die Fähre nach Lindau, zum Glück wurde (fast) niemandem schlecht ;)

Im Lindauer Hafen angekommen, besichtigten wir den neuen Leuchtturm im Hafen und erklommen die 122 Stufen bis zur Spitze und genossen die schöne Aussicht über den See. Danach gab es eine Stärkung in Form von Schnitzelsemmeln und schon schwärmten wir in Kleingruppen aus um die Insel zu erkunden. Bewaffnet mit einem Klemmbrett mit Fragen rund um die Stadt Lindau haben wir gezählt, wie viele Schritte wir über die Fahrradbrücke auf der Stadtmauer brauchen oder haben herausgefunden, wie viele Zinnen das alte Rathaus mitten in der Stadt hat. Jetzt wissen wir auch, wie frierende Straßenlaternen aussehen und wo wir das beste Eis bekommen ;)

Den Weg wieder zurück zum Heim wollten wir nach den vielen Schritten auf deutschem Boden nun auch nicht mehr zu Fuß machen und stiegen am Bahnhof in Bregenz in den Bus ein und wurden bis fast vors Pfadiheim gefahren – was für ein Luxus :D

Nach einer kleinen Stärkung im Heim ging es nochmal auf einen kurzen Ausflug zum Spielplatz. Währenddessen wurde in der Feuerarena ein tolles Abschlusslagerfeuer entfacht, denn für den Verleihungsabend brauchte es ja schließlich auch die passende Pfadistimmung. Ganz feierlich wurden Halstücher, Spezialabzeichen und Sterne an leuchtende Kinderaugen verteilt – jeder einzelne kann stolz auf sich sein, da ja doch einiges dazu gehört, sich so etwas zu verdienen.

Nachdem wir am Feuer noch bewiesen haben, dass zum Glück keiner von uns eine Gesangskarriere anstrebt, ließen wir den Abend noch gemütlich ausklingen.

 

Der letzte Tag begann wieder heiß und sonnig, was uns aber nicht davon abhielt, uns auf den Schwerpunkt körperliches Tun zu konzentrieren. Ausgerüstet mit Wasserpistolen mussten wir in den Eimern der gegnerischen Mannschaft so viel Wasser wie möglich sammeln oder im Fußball zeigen, wer die meisten Tore schießen kann. Kaum angefangen war der Vormittag auch schon fast wieder vorbei und wir mussten langsam unsere Sachen zusammen packen. Ein letztes gemeinsames Mittagessen und das Heim wurde komplett geräumt. Wir waren sogar so schnell mir aufräumen, dass sich nochmal eine kleine Runde auf dem heiß geliebten Spielplatz drinnen war. Um 15:00 Uhr wurden dann alle Wölflinge von ihren Eltern abgeholt und ein tolles Lager war leider schon wieder zu Ende.

 

Ich freue mich schon auf das neue Pfadijahr mit euch und auf viele tolle Lagertage ?

 

So gut ich kann,

Betty